50 Shades of Thames

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Diese Aufzählung ist das Spiegelbild einer sehr kurzen, jedoch sagen- und fabelhaften Zeit in London mit euch, meinen treuen und lieben Reisebegleitern Natascha, Dominik und Max.

Ich hoffe, dass wir uns noch lange beim Lesen dieser Facts über unsere(n) gute(n) Freund(in) Thames mit uneingeschränktem Lachen erinnern und über ihn/sie amüsieren können!

  1. Thames liebt es, “lost” zu sein.
  2. Und Zungenbrecher.
  3. Am meisten: She sells sea shells by the sea shore.
  4. Thames wird vom Vege- zum Antitarier.
  5. Thames hat Angst vor dem Fliegen mit einer Billigairline.
  6. Thames’ Begründung: der Mangel an Tier- und Penisfleisch.
  7. Thames’ Flugangst wird genommen von dem Anblick des sweeten Boys hinter Thames’ Freund.
  8. Thames ist Medizinstudent und deswegen so sexistisch veranlagt.
  9. Außerdem findet Thames den Zopfpenis attraktiv.
  10. Ein Freund von Thames hat Wellen auf den Armen, vielleicht handelt es sich dabei jedoch um Venen.
  11. In Wirklichkeit ist Thames eine Russin und überzeugtes Mafiamitgleid.
  12. Aus diesem Grund wird Thames am Flughafen sehr intensiv kontrolliert und von ihren Freunden dabei fotografiert! Da!
  13. Thames versteckt Sprengstoff in ihrem Journal.
  14. Thames spritzt beim Pickelausquetschen mit Eiter, nicht mit der Eichel.
  15. Chips werden im Kinderfett gebraten.
  16. Fish wird im Rinderfett gebraten.
  17. Beides verspeist Thames am liebsten mit Salt&Vinegar.
  18. Thames ist voll mit Wein.
  19. Banana.
  20. Po.
  21. Blueberry.
  22. Plum.
  23. Thames never minds the gap.
  24. You’re welcome, please.
  25. Thames erntet häufig antiverständnisvolle Blicke der verklemmten Umwelt. Insbesondere beim Aufsagen von Tongue Twistern, die eigentlich höchste Konzentration erfordern !!!
  26. Bei einem Digestion Walk bewundern Thames den Big Bang.
  27. Thames sind sowohl positiv als auch negativ verstört durch den Anblick eines sweeten Sunnyboys in Thames’ Bett und das Handtuch unter dessen Jumper.
  28. Thames findet, dies sei inacceptable.
  29. In der Konversation mit dem Sunnyboy ist “inacceptable” das Lieblingswort von Thames.
  30. Thames trinkt gerne Philosoph-Earl-Grey-Tea to go.
  31. Thames findet einen Penny und kauft darauf hin einen badass schwarzen Lederrock.
  32. Ein Supermarkt-Fertigkost-8-Gänge-Buffet ist genau das richtige für Thames.
  33. Thames lernt Burberry-Models in Gaysbar kennen.
  34. Thames irrt gerne mal Stunden im Regen umher.
  35. Thames kann ALLES (ohne Ausnahme) in der Mikrowelle erwärmen.
  36. In der “Redchurch” sind alle Wände red.
  37. Thames scheibt u.a. eine Postkarte an Dracula.
  38. ESS ist eine Abkürzung für “ekelhaft satanistischer Schock” und Thames’ Ausdruck für Entsetzen.
  39. Thames arbeitet intensiv an der Abendplanung.
  40. Im Hostel deckt Thames zum Frühstück den Tisch mit und für seine Freunde.
  41. Avovado ist obligater Bestandteil von Thames’ Frühstücksritual.
  42. Thames findet keinen Mülleimer in London.
  43. Thames ist in Besitz eines Selfie-Sticks, der große JOY bereitet.
  44. Thames ist eine Frostbeule und ihr ist IMMER kalt.
  45. Grundsätzlich hat Thames auf allen Fotos die Augen geschlossen, um ihre Retina zu schützen.
  46. Thames ist heimlich verliebt in den Tourguide.
  47. Als Snack zwischendurch eignen sich ein Brioche, Brosch oder Birusch sehr gut.
  48. Thames’ zweiter Name ist Larry, der dritte Ergo und der Nachname Wayne.
  49. Thames hört den Wecker selbst dann nicht, wenn bereits 9 Leute davon wach geworden sind.
  50. Thames war, ist und wird immer ein Fluss in London sein und alle unsere Geheimnisse verbergen, die uns an unvergessliche 42h erinnern.
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Mal eben in London

Selfie mit dem Flugzeug Jetset!

Der gemeinsame Nenner unserer noch nicht verplanten Semesterferien als busy Medizinstudenten bringt meine Uni-Mates Natascha, Dominik, Max und mich für nur 42h nach London. Egal ob in 42 Stunden, 2520 Minuten oder 151200 Sekunden ausgedrückt, bleibt das natürlich eine absolut begrenzte Zeit, auch wenn sich alle Uhren der Welt nach London (genauer: der Greenwich Mean Time, GMT) richten.

Das stört uns aber nicht, denn wir sind young&sexy&free, schlafen wenig und fangen Eindrücke unterschiedlichster Art ein.

Hier eine eingekochte Version unserer Places und Activities not to miss

  • Free guided tour: in einem 2,5-stündigen Spaziergang noch einmal die wichtigsten Sights, wie Big Ben, Buckingham Palace, Westminster Abbey etc. mit witzigen Anekdoten von einem local guide (komischerweise meistens Philosophie-Studenten) präsentiert bekommen und ein paar Fotos für das heimische Fotoalbum schießen. Sandeman’s Royal Tour beginnt täglich um 11 und 13 Uhr am Convent Garden Piazza vor dem Apple Store (Underground: Convent Garden), am Ende entscheidet man selbst, mit wie vielen Moneten man den Guide für seine Tour belohnt.

Chicks mit Westminster Abbey Big Bang! Prinzessinnen vor dem Palast der Queen Wachpostenablösung Selfie mit Tower Bridge

  • Fahrt mit einem roten Doppeldecker Bus: bei der Ankunft direkt eine Oyster-Card (für drei Tage ca. 15 Pound + Pfand) erwerben und unbegrenzte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für eine Stadtrundfahrt genießen. Die Linie Nr. 3 fährt dabei von Oxford Circus über Piccadilly Circus, Trafalgar Square zu den Houses of Parliament und dem Big Ben. Ein absolut tolles Feeling in der ersten Reihe der oberen Etage (auch nachts!) !!
  • Beigel Bakery: für einen Snack zwischendurch oder das Katerfrühstück nach dem Feiern ist ein belegter Beigel (oder auch eine andere Backware, Beigel: 25p, belegt mit Lachs und Frischkäse 1,60 Pound) bestens geeignet! Geöffnet und gebacken wird jeden Tag rund um die Uhr, Anfahrt mit Underground bis Shoreditch, dann zur 159 Brick Lane.

Natash mit Beigel Dominik mit Beigel  Julia mit Beigel Max mit Beigel Beigel Place

  • Shoreditch: um die Shoreditch High Street, Kingsland Road und Bethnal Green Road sind hipsterige (Vintage) Shops, süße Cafés, original britische Pubs und healthy Bioläden gelegen; got a nice italian black leather skirt ❤
  • Twinings: nach einer Gratis-Teeverköstigung und dem Bestaunen von museumswürdigen Antiquitäten kann man bei dem wohl berühmtesten Teeblender der Welt direkt ein paar Tee oder infusion-Sorten für seinen abendlichen Philosoph-Tea einkaufen und seine Freunden zu Hause bei einer original britischen Tea-Time inklusive Fotovorstellung einladen. 216 The Strand, Underground: Temple.

Twinings

  • Fryer’s Delight: originelle Fish&Chips-Location, fritiert wird im Rinderfett und gespeist an vintage-orangenen Formica-Tischen; besonders attraktiv für arme Studenten: BYO (Bring Your Own), man entscheidet selbst im Supermarkt oder Kiosk, welchen Weißwein man schlürft (Fish&Chips ca 7 Pound, 19 Theobald’s Road, Underground: Holborn).

Fish&Chips bei Fryer's Delight

  • Underground: das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln eignet sich nicht nur optimal zur günstigen Fortbewegung, sondern auch zu Unterhaltungszwecken: Musiker und kostenlose Zeitung (“Evening Standard”) an den Haltestellen, stylische Menschen als lebendiges Fashion-Magazine. Fährt täglich bis ca. 0:30 Uhr, danach sehr ausgeprägtes und frequentes Nachbus-Liniennetz.
  • Nightlife: absolut empfehlenswert: G-A-Y-Bar. Auch Heterosexuellen wird der Eintritt gewährt, beim Tanzen trifft man auf Freigeister, Models, Normalos und auch mal Stars aus Drag-Queen-Casting-Shows oder kann beim “Porn-Contest” teilnehmen. 30 Old Compton Street, Underground: Piccadilly Circus.

Chinatown Boys mit Telefonzelle

  • Nächtlicher Spaziergang: allemal lohnt es sich nachts die Straßen und Beleuchtungen zu erkunden! Unser Digestion Walk führt uns von London Eye, entlang der Themse, über Golden Jubilee Bridge (toller Ausblick und super Fotokulisse!) zum Big Ben und den Houses of Parliament.

Lost in the night Golden Jubilee Bridge Girls mit Big Ben

Über, mit und im Gugelhupf

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Athen, März 2015.

Der Gugelhupf ist eine im deutsch-schweizerisch-österreichischem Raum äußerst beliebte Kuchenform und wird in verschiedenen Varianten, z.B. als Rühr- oder Hefeteig zubereitet. Die kranzartige Gestalt mit Loch in der Mitte begeisterte bereits die alten Römer, erste zum Gugelhupf zugeordnete Rezepte gibt es aus dem 17. Jahrhundert, unter den Biedermeiern galt er sogar als Statussymbol.

Und auch meinem kanadischen Freund Dallas hat dieser optische, gustatorische und verbale Schmaus die Augen verdreht.

Es ist ja allseits bekannt, dass sich Nordamerikaner gerne in deutsche Wörter mit möglichst vielen lustig klingenden Lauten vergucken.

Er sieht die Welt nun durch eine Guglehupfbrille und wirklich ALLES ist in irgendeiner Weise verwandt mit diesem himmlischen Kuchen. Auf ein Mal taucht eine Googlehupfform in der Hostelküche auf und auf jedem Mehlpaket im Supermarkt gibt es “Gugelhüpfs”.

Jede Begegnung mit ihm ist gugelhüpfisch, alle Facebookseiten überladen mit gepuderzuckerten Kuchen. Es gibt nur noch eine Möglichkeit sein Verlangen zu befriedigen: Wir backen einen Gugelhupf.

Unser Rezept: Was steckt im Schoko-Oreo-Gugelhupf?

250g Zucker mit 4 Eigelb vermischen, 250g geschmolzene Butter hinzufügen, 500g Mehl mit einem Päckchen Backpulver (=backing powder, NOT YEAST !!!) vermengen und unterrühren, 200g geschmolzene Schokolade und zerbröselte Oreos so wie die 4 Eiweiße in steifer Form hinzufügen. Ca. 50 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze backen und die Stäbchenprobe durchführen (es darf nach Einstechen mit einem Schaschlikspieß kein Krümel an jenen kleben bleiben).

Sehr zu empfehlen ist die griechische Variante mit dem obligatorischen Klecks griechischen Joghurts.

Gugelhupfform @ the HostelGooglehupfs everywhere Güglehüpfeinkäufedie Kamera verzerrt die Schönheit!

First Post.

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Ich habe gerade in diesem Moment ein außerordentliches Verlangen nach einem philosoph-tea, um die ersten Worte des ersten Posts in meinem ersten Blog ever zu verfassen.

Immer wieder auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und neugierig, wie es mit mir in 10 Jahren stehen wird, bin ich schnell auf die Erkenntnis gestoßen, dass es nicht reicht einen Tee auf der Couch zu trinken und zu grübeln. Wahre Philosophen reisen durch die Gegend, erkunden die Welt, bewundern ihr kostbares Erbe aus 4,6 Milliarden Jahren, sei es kulturell oder naturell oder steinurell.

Gerne bin ich “lost” – verloren in Gedanken, Gässchen und im Staunen.

Zurück finde ich immer am pinken Faden. Pink, die Farbe, die mich als unkonventionellen und kreativen Geist charakterisiert, begleitet mich. Unterwegs an meinen bequemsten Schuhen, abends als Rouge oder Lipstick, zu Hause angekommen an meinen Wänden.

[Vielleicht sollte ich in Erwägung ziehen an all meinen besuchten Orten rosane Flaggen aufzustellen oder an meine neuen Bekanntschaften pinke Buttons zu verteilen, sie werden sich sicherlich an mich erinnern. Girls run the world, yay !!! ]

Ich will diesen Blog als digitales Tagebuch nutzen, um meine persönliche sinnsuchende Reise zu dokumentieren, Erinnerungsstücke aufzubewahren und mit dir zu teilen. Und ohne sentimental klingen zu wollen: Vielleicht bist auch du einmal Teil dieser Reise.